Fachbereich 10

Rechtswissenschaften


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PatentRechtPlus wird zur Förderung im Rahmen des Strategiepakets Lehre: Lehrzeit III ausgewählt

Das Projekt PatentRechtPlus auf Basis der Veranstaltung Patentrecht im Schwerpunktbereich 3 wird mit einer Förderung durch das LehrZeit Programm der Universität Osnabrück ausgezeichnet. 

Zum Projekt:

Wahrnehmen gesellschaftlicher Verantwortung bei gleichzeitiger Anreizsetzung für Neues – das Patentrecht steht wie kaum ein anderes Rechtsgebiet dafür, dass Rechtswissenschaft und Praxis eng zusammengehören. Patentrecht zu erlernen und anzuwenden erfordert juristische Kenntnisse sowie Verständnis und Einblick in wirtschaftliche und technische Strukturen. Vor dem Hintergrund des steigenden Stellenwertes, den das Rechtsgebiet in Wissenschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierung erlangt, möchten wir dies in unserem Lehrprojekt PatentRechtPlus umsetzen.

Dabei werden

  • Einblicke in die Praxis durch Podcasts und Interviews mit Praktikern (z.B. ein Patentrichter, der über die Herausforderungen im Umgang mit komplexen Mobilfunkpatenten bei Prozessen berichtet)
  • gemeinsame Forschungsarbeit mit Studierenden in Form eines Aufsatzprojekts, das aktuelle Fragen des Patentrechts behandelt und
  • Online Lehre (Grundvorlesung und Fallbesprechungen, Vorstellung von Forschungsprojekten durch Nachwuchswissenschaftler)

verbunden.

Der Einsatz verschiedener Lehrmodule bietet den Studierenden ein vielseitiges und motivierendes Lehrangebot mit einem noch stärkeren Fokus auf den späteren Nutzen der vermittelten Lehrinhalte. Die Einbindung von Praktikern ermöglicht einen lebhafteren Einblick in die Praxis und eröffnet sowohl für die Nachwuchswissenschaftler als auch die Studierenden die Möglichkeit, am aktiven Netzwerk der Universität teilzunehmen. Die Verwendung zahlreicher Online-Tools erlaubt es, das Lehrkonzept in einem weiteren Online-Semester umzusetzen.

 

Schwerpunkt Geistiges Eigentum

Der Lehrstuhl bietet im Rahmen des Schwerpunktbereich 3 Veranstaltungen zum Recht des Geistigen Eigentums an:

Die Rechte des Geistigen Eigentums schützen technische Leistungen (Patente und Gebrauchsmuster), Ergebnisse kultureller Kreativität (Urheberrechtliche Werke und Geschmacksmuster) sowie Kennzeichen (Marken, Unternehmenskennzeichen und geographische Herkunftsangaben). Das Ergebnis der Leistung wird dem Erfinder, Autor oder Unternehmer zugeordnet, um ihm die exklusive Nutzung seiner Leistung zu sichern und gegen Eingriffe zu schützen. Diese Schutzrechte sind von erheblichem ökonomischem Wert und für eine wettbewerbsorientierte Wirtschaft unentbehrlich. Gerade deswegen wird der Schutz geistiger Leistungen auch durch das im UWG geregelte Lauterkeitsrecht ergänzt, das Unternehmer, Verbraucher und die Allgemeinheit bspw. vor irreführende Werbung, Rufschädigung, Behinderung und Ausspähen von Unternehmensgeheimnissen schützt. Der Schwerpunkt eignet sich besonders für Studierende mit Interesse für die Berührungspunkte des Rechts mit den Bereichen Technik (Patente), Neue Medien, Kunst und Literatur (Urheberrecht) sowie Marketing (Marken- und Lauterkeitsrecht).

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen zum Europäischen Wettbewerbsrecht finden Sie auf der Homepage von Prof. Dr. Andreas Fuchs.

Der Schwerpunkt 3 im Überblick

 

 

Prüfung im Schwerpunktbereich

Studierende, die im Rahmen der Schwerpunktprüfung den Bereich Europäisches Wettbewerbsrecht und Geistiges Eigentum wählen müssen folgende Leistungen erbringen:

1. Besuch der Vorlesungen im Umfang von insgesamt 16 SWS

Wahlpflichtvorlesungen:
Europäilsches Wirtschaftsrecht, Deutsches und Europäisches Kartellrecht sowie Recht des Geistigen Eigentums

Wahlkurse:
Markenrecht, Urheberrecht, Patentrecht, UWG, Kartellverfahrensrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Moderne Vertragstypen

2. Studienarbeit (zur Vorbereitung wird die Teilnahme an einem Übungsseminar empfohlen)

3. Mündliche Prüfung + Studienarbeit/Seminar

Für ihre Studienarbeit im Bereich des Geistigen Eigentums können die Kandidaten einen der vier Teilbereiche (UrhR, MarkenR, PatentR, UWG) als Themenbereich wählen. Nach der Anmeldung im Prüfungsamt erhalten die Kandidaten ein vom Seminarbetreuer gestelltes Thema, zu dem sie innerhalb einer Bearbeitungszeit von 4 Wochen eine wissenschaftliche Themenarbeit schreiben und die Ergebnisse derselben im Rahmen eines Seminars mündlich präsentieren.

Sofern die Mindestteilnehmeranzahl erreicht wird, wird jedes Semester ein Übungsseminar angeboten. Die Vorbesprechung findet jeweils in der letzten Semesterwoche des vorhergehenden Semesters statt. Das Seminar wird als Blockveranstaltung abgehalten und mit einer Exkursion verbunden.

Das Seminar zum Recht des Geistigen Eigentums findet im WS in der Regel in Düsseldorf und Osnabrück sowie im SS in der Regel in Karlsruhe und Osnabrück statt.

Termine und Themen finden Sie unter Lehrveranstaltungen sowie in stud.ip.